DER SONNE ENTGEGEN: TEIL 3

 

 

 

EHRGEIZIG

GESCHÄFTSFÜHRER CHAD ANDREWS MÖCHTE MIT LAPP IN AFRIKA DEN WACHSTUMSKURS FORTSETZEN

Lagerfläche am neuen Standort doppelt so groß
Afrika benötigt viele spezielle Lösungen. Für Andrews steht fest: „Afrika ist ein schlafender Riese.“ Denn auch für LAPP eröffnen sich große Marktchancen. Vor allem der Bau von Solarparks hat dafür gesorgt, dass im Geschäftsjahr 2018/2019 ein Umsatzwachstum in Afrika von 55 Prozent in den Büchern steht. Der Erfolgsweg soll weitergeführt werden. Der Standort im Founders View South Business Park in Johannesburg ist inzwischen zu klein, vor allem das Lager. Zweimal pro Woche kommt Nachschub aus Europa. Viele Produkte werden vor der Auslieferung nur kurz zwischengelagert. Ende des Jahres wird ein neuer Standort rund sieben Kilometer entfernt bezogen. Er ist mit 2.700 Quadratmetern Lagerfläche mehr als fünfmal so groß wie der bisherige. Allein die Lagerfläche wird verdoppelt. So kann der Versand schneller und effizienter erfolgen. Die Logistik ist in Afrika ohnehin der Knackpunkt. Auf einem Kontinent, der dreimal so groß ist wie Nordamerika, in dem es 55 Staaten (inklusive der nur teilweise anerkannten Westsahara) mit rund 3.000 verschiedenen Sprachen gibt, sind die Herausforderungen für Andrews und die 30 Mitarbeiter in Johannesburg gewaltig. Von hier aus beliefert LAPP 17 Länder im südlichen Teil Afrikas.

Weitblickend: LAPP Kabel trotzen den härtesten Bedingungen und helfen so beim Bau modernster Solaranlagen in Afrika
Ausgedient: Der Standort in Johannesburg ist zu klein geworden. Ende des Jahres steht daher ein Umzug an

Länder, die nicht nur kulturell vielfältig, sondern auch wirtschaftlich und politisch unterschiedlicher kaum sein könnten. „Bei Geschäftsentwicklungen gilt es nicht nur ein Produkt zu verkaufen, sondern man muss immer auch die jeweilige politische Situation im Blick haben“, weiß Andrews. LAPP fährt bei der Erschließung Afrikas zweigleisig. Unter anderem Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten sowie weitere nord- und westafrikanische Staaten werden von Portugal aus durch Pedro Morais und sein Team von der portugiesischen LAPP Tochter Policabos betreut. Klassische Industriebereiche wie die Automobilhersteller, vor allem in Südafrika fast alle großen internationalen Marken, sowie die Lebensmittelindustrie gehören neben dem Ausbau der Stromnetze zu den wichtigen Industriebereichen für LAPP Produkte – und natürlich Aktivitäten rund um die Nutzung erneuerbarer Energien wie Wind- oder eben Solarenergie. Die Verbesserung der Versorgung mit elektrischem Strom kommt nicht nur den privaten Haushalten, sondern auch einheimischen, mittelständischen Unternehmen zugute – potenzielle Kunden für HellermannTyton und LAPP. Andrews Ziele sind klar definiert: „Wir möchten neue Kunden gewinnen, unsere Marktpräsenz ausbauen und neue Länder erschließen sowie unsere Vertriebseffizienz steigern“, sagt der Geschäftsführer. Auch LAPP nutzt übrigens die Sonne. Wenn das Werk abends geschlossen wird, kommt eine kleine mobile Solaranlage, die tagsüber auf dem Parkplatz Energie getankt hat, groß raus. Sie leistet „nur“ 65 Watt. Aber das reicht für die Nachtbeleuchtung des Standorts.

     
 

 

 

5.000 KILOMETER PURES ABENTEUER
Drei Länder, 5.000 Kilometer in einer Woche, jede Menge Abenteuer und am Ende machte nur der VW-Bus Caravelle mit Mechanikproblemem kurzzeitig schlapp: Mit einer Roadshow wählte LAPP Südafrika einen ungewöhnlichen Weg der Eigenvermarktung. Vollgepackt mit 16 Mustertafeln über Produkte und Anwendungsgebiete fuhr ein zweiköpfiges Team durch Südafrika, Botswana und Namibia. „Wir haben unsere Produkte zu Kunden und Interessenten gebracht“, erzählt Jacques Richards, Senior Technical & Project Teamleader. „Es war von Anfang an ein großes Abenteuer“, sagt Oscar Ncube, der einen Großteil der Strecke am Steuer saß. Mit dabei war auch Conrad Harmse, ebenfalls aus dem Vertriebsaußendienst von LAPP. Unterstützt wurden die Kollegen an den einzelnen Stationen oft durch Sales-Kollegen vor Ort. Von Johannesburg führte die Strecke nach Kang in Botswana, weiter nach Windhuk über Swakopmund (beides Namibia) bis nach Walvis Bay und den Minen im Süden. An den drei Stops in Namibia und weiteren in Südafrika baute LAPP eine Mini-Ausstellung auf und zog noch einen weiteren Trumpf: Der VW-Bus wurde zum „LAPP Café“. Aus dem Wagen heraus wurden Muffins und Kaffee verteilt. Von Kapstadt aus ging es dann zurück nach Johannesburg. „Die Tour war ein großer Erfolg“, sagt Geschäftsführer Chad Andrews. Die Planungen für den nächsten Roadtrip laufen bereits.

 
     

 

Weitere Informationen zur LAPP SA Mobile Exhibition Unit finden Sie hier:

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